MILANO BJJ SUMMER CUP 2024

2024.07.07 – Milano, IT

Today, we were in Lombardy to photographically support our Swiss athletes. Yesterday, our national football team played against England and unfortunately lost. Hoping that our Swiss grappling athletes would fare better, our cameraman treated himself to an optimistic croissant from Carrefour for breakfast.

Since he had been picked up by a local BJJ club, he initially helped out as the equipment carrier. Shortly after the competition started, things became hectic as the fight times were suddenly moved forward by 30 minutes. With a sprint, our cameraman thus delivered the first outstanding athletic performance by the Swiss team at this tournament.

As the tournament also served as a qualifier for the Italian Championships, the number of participants was very high. Even in weight classes that are normally sparsely populated, there were numerous competitors. However, there was no warm-up area for the athletes at all, meaning they had to warm up outside the venue on a patch of grass.

Because of the Sony α6000 and the rather dark conditions, our cameraman used only prime lenses with focal lengths of 35 mm and 85 mm (equivalent to 54 mm and 130 mm due to the APS-C crop factor). This created a dilemma: if he filmed with the 35 mm lens, he had to stand directly behind the barrier; if he used the 85 mm lens, he had to film from the back row of the stands. He opted for the latter, as there were numerous fighters and coaches standing directly behind the barrier, making it impossible to film steadily.

Since our cameraman was also responsible for keeping an eye on the equipment, the changes between categories repeatedly led to hectic situations. Between fights, he often had to run up and down to retrieve or put away the gi. As a result, one of the local BJJ club’s female fighters nearly got disqualified for being late.

Our Swiss athletes gave it their all and all managed to return home with a medal. Personally, it was an intense tournament for me, as I competed in several categories. I was particularly able to put in strong performances against the Italian women and came close to making it all the way through. I lost one fight due to stalling, an experience I can take a lot from and one that motivates me to continue working on myself.

Deutsch

Heute waren wir in der Lombardei, um unsere Schweizer Athleten fotografisch zu unterstützen. Gestern spielte unsere Fussballnationalmannschaft gegen die Engländer und verlor leider. In der Hoffnung, dass sich unsere Schweizer Grappling-Athleten besser behaupten würden, gönnte sich unser Kameramann zum Frühstück ein optimistisches Gipfeli aus dem Carrefour.

Da er von einem lokalen BJJ-Club mitgenommen wurde, half er zunächst als Equipmentträger aus. Kurz nach Beginn wurde es hektisch, da die Kampfzeiten plötzlich um 30 Minuten vorverlegt wurden. So lieferte unser Kameramann mit einem Sprint bereits die erste athletische Höchstleistung der Schweizer bei diesem Turnier.

Da bei diesem Turnier die Auswahl für die italienische Meisterschaft stattfand, war die Teilnehmerzahl sehr gross. Selbst in normalerweise dünn besetzten Gewichtsklassen gab es zahlreiche Teilnehmer. Allerdings fehlte ein Aufwärmbereich für die Athleten komplett, sodass draussen vor der Halle auf einer Wiese aufgewärmt werden musste.

Aufgrund der Sony α6000 und der eher dunklen Verhältnisse verwendete unser Kameramann heute ausschliesslich Prime Lenses mit Brennweiten von 35 mm und 85 mm (mit APS-C-Cropfaktor: 54 mm und 130 mm). Das führte zu einem Dilemma: Filmte er mit dem 35-mm-Objektiv, musste er direkt hinter der Absperrung stehen; verwendete er das 85-mm-Objektiv, musste er aus der letzten Reihe der Tribüne filmen. Er entschied sich für Letzteres, da direkt hinter der Absperrung zahlreiche Kämpfer und Coaches standen, was ein ruhiges Filmen unmöglich machte.

Da unser Kameramann gleichzeitig auf das Equipment aufpasste, führte dies bei Kategoriewechseln immer wieder zu hektischen Situationen. Zwischen den Kämpfen musste er oft hoch und runter rennen, um den Gi zu holen oder zu deponieren. Eine Kämpferin des lokalen BJJ-Clubs wäre deshalb beinahe wegen Verspätung disqualifiziert worden.

Unsere Schweizer Athleten haben vollen Einsatz gezeigt und konnten alle mit einer Medaille nach Hause zurückkehren. Für mich persönlich war es ein intensives Turnier, da ich in mehreren Kategorien antrat. Besonders gegen die Italienerinnen konnte ich starke Leistungen zeigen und mich nahezu durchsetzen. Einen Kampf verlor ich aufgrund von Stalling, eine Erfahrung, aus der ich viel mitnehmen kann und die mich motiviert, weiter an mir zu arbeiten.

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