Grappling Industries GENEVA 2025

2025.08.30 – Geneva, CH

You can fight without a coach in your corner. At least, that’s what I kept telling myself as we were on our way to Geneva. When you train Brazilian Jiu-Jitsu, you naturally get to know a lot of people and from all over the place. So when we arrived in Geneva, I met up with some friends and immediately felt a little less alone. Our coach, Kiki Melo, was already busy coaching his athletes from Lausanne. Then, suddenly, he had some time between rounds and I happened to be fighting at that exact moment. He jumped in immediately and coached me from the side of the mat. Of course, it was only for that one fight, but having someone I knew in my corner made a huge difference.

My weight was on point, my mind was focused, and the motivation to win was definitely there. I had signed up for pretty much everything: Gi, Gi Absolute, and No-Gi Absolute. Six fights. Two losses. And a lot of experience gained. One of my teammates from my gym was competing too. I had never really thought about what it would feel like to fight someone from your own team. But she was ready to step onto the mat, so I was too. We went into the fight with a relaxed mindset and gave it our best. She won.

Afterwards, our coach told me that normally, when two people from the same category end up fighting each other, the person who has held their belt longer moves on. I had never known that. Another little BJJ lesson learned.

And just like that, I had a medal in my bag. Before heading home, we stopped for ramen for dinner. A beautiful day, a lot of fights, a few lessons, and plenty of memories.

Deutsch

Man kann auch ohne Coach in der Corner kämpfen. Das redete ich mir zumindest ein, als wir auf dem Weg nach Genf waren. Wenn man Brazilian Jiu-Jitsu trainiert, lernt man automatisch viele verschiedene Menschen kennen und das aus ganz unterschiedlichen Ländern und Gyms. Als wir in Genf ankamen, traf ich einige meiner Freunde und war dadurch schon einmal nicht ganz alleine. Auch unser Coach Kiki Melo war bereits vor Ort und coachte seine Leute aus Lausanne. Plötzlich hatte er zwischen zwei Runden etwas Zeit und genau in diesem Moment war ich am Kämpfen. Er sprang sofort ein und coachte mich von aussen. Natürlich war er nur bei diesem einen Kampf in meiner Corner, aber trotzdem war es ein richtig gutes Gefühl, jemanden Vertrautes an der Seite zu haben.

Mein Gewicht war okay, mein Kopf war aktiv und die Motivation zu gewinnen war definitiv da. Ich hatte mich praktisch für alles angemeldet: Gi, Gi Absolute und No-Gi Absolute. Sechs Kämpfe. Zwei Niederlagen und jede Menge Erfahrung. Eine Kollegin aus meinem Gym kämpfte ebenfalls. Ich wusste vorher nicht genau, wie es sich anfühlen würde, gegen jemanden aus dem eigenen Team antreten zu müssen. Aber sie war bereit, auf die Matte zu gehen also war ich es auch. Wir gingen locker in den Kampf und machten einfach unser Ding. Sie gewann.

Danach erklärte mir unser Coach, dass es normalerweise so läuft, wenn zwei Personen aus derselben Kategorie gegeneinander antreten: Diejenige mit dem älteren beziehungsweise länger getragenen Gürtel kommt weiter. Wieder etwas Neues gelernt.

Und am Ende hatte ich eine Medaille in der Tasche. Bevor wir wieder nach Hause fuhren, gab es noch ein Ramen zum Abendessen. Ein schöner Tag. Sechs Kämpfe, zwei Niederlagen, eine Medaille und viele neue Erfahrungen.

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